Startschuss für Intels "Sandy Bridge"-Proessoren

03.01.2011 17:03 von Volker Cappel

Die-Shot Sandy Bridge

Alle LGA1155-Prozessoren enthalten Grafikkerne
Bild: Intel

Heute startet Intels neue "Sandy Bridge"-Generation von Prozessoren für Desktop-PCs und Notebooks. Die CPU-Baureihen Core i3-2000, Core i5-2000 und Core i7-2000 lösen Core i3-500, Core i5-600, Core i5-700 und Core i7-800 ab – also die meistverkaufte Mittelklasse. Eine Pentium-Familie und sogar wieder einige Celerons mit Sandy-Bridge-Innenleben sollen später erscheinen. Alle neuen Prozessoren enthalten integrierte GPUs, die neue "Prozessorgrafik" nennt Intel HD 3000 (12 Execution Units) oder HD 2000 (6 EUs). Der Grafikprozessor und der schnelle HD-Video-Transcoder (QuickSync Video) schalten sich aber ab, sobald eine PCIe-Grafikkarte eingebaut wird, und sind auf Mainboards mit dem Chipsatz P67 nicht nutzbar. Die neuen Prozessoren laufen nicht auf den älteren LGA1156-Mainboards, sondern nur auf LGA1155-Boards mit Chipsätzen der Serie 6 (Cougar Point). Umgekehrt passen LGA1156-Prozessoren nicht in die LGA1155-Fassung.

Zwar trommelt Intel schon seit Monaten für die neuen Prozessoren und bestätigte nun im Wesentlichen die längst bekannten Informationen zu den lieferbaren Produkten für Desktop-PCs und Notebooks sowie zu deren Preisen. Doch einige wichtige Details hat sich Intel für den offiziellen Starttermin anlässlich der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas aufgehoben. So gibt es für Notebooks nun die unter dem Codenamen Soda Creek entwickelten Mini-SSDs der Serie 310, die mit ihrem mSATA-Anschluss wie PCI Express Mini Cards aussehen. Sie erleichtern in Notebooks die bei Desktop-PCs wegen der hohen SSD-Preise beliebte Tandem-Konfiguration aus schneller, aber "kleiner" SSD plus billiger Magnetfestplatte.

Quelle: heise.de

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